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Prostitution Niederlande – Ein Reizthema

Die Niederlande haben mit dem Thema Prostitution ein großes Problem. Dort ist die Sache bereits zu einem Reizthema geworden, das außer Kontrolle geraten ist. Seit 1911 galt dort ein klares Verbot zur Prostitution in allen Bereichen. Erst im Jahre 2000, also früher als in Deutschland, wurden die meisten Verbote durch umfassende Gesetzesänderungen aufgehoben. Die Niederlande erkennen damit die Prostitution als legal an. Offiziell ist es damit ein Gewerbe, auf das sogar die bestehenden niederländischen Arbeitsschutzbedingungen angewendet werden können. Mit der Legalisierung erhofften sich viele künftig einen besseren Zugriff auf die Prostitution. Alles sollte transparenter werden. Vor allem der stark wütende Menschenhandel sollte so bekämpft werden. Bereits einige Jahre später zeigten sich erste Teilerfolge. Die Niederlande konnten einen Rückgang von Gewalt und Zwang verzeichnen.

Niederlande und die Prostitution

Die Niederlande ist bekannt für die Fensterprostitution. Fast 25 Prozent aller Frauen macht davon Gebrauch. Das wohl bekannteste Rotlichtviertel dazu ist das Rosse Buurt, direkt in Amsterdam. Es zieht sich über mehrere Viertel. Die Fenstersitzplätze bestehen häufig aus recht kleinen Kammern mit einem Korbfenster, das zur Straßenseite ausgerichtet ist. Das Zimmer kostet um die 150 Euro am Tag. Nicht untypisch für die Niederlande und ihre Prostitution. Verhandelt wird direkt am Fenster. Haben sich beide Parteien geeinigt, kann der Vorhang zurückgezogen werden und der Kunde kann eintreten.
Im Gegensatz zu Deutschland wird in den Niederlanden der Preis in den meisten Fällen erst verhandelt. Neben dem Fenstermodell ist dort aber der Straßenstrich stark vertreten. Er bereitet die meisten Probleme. Die Niederlande führte hierfür das Utrechter Modell ein.

Niederlande und das Utrechter Modell

Das Utrechter Modell sieht einen besonderen Schutz für die Prostitution auf dem Straßenstrich vor. Dabei geht es vor allem darum. Übergriffe von Kunden und Zuhältern zu verhindern. Entsprechende Anlaufstellen oder Boxen werden bereitgestellt, die entweder durch soziale Einrichtungen oder die Polizei geschützt sind. Ein wichtiges Kernelement spielen dabei Einzelparkplätze, die besonders geschützt sind. In Deutschland ist ein Ähnliches Modell mit den sogenannten Verrichtungsboxen für die Prostitution bekannt. Die Stadt Köln hat das Utrechter Modell damals bereits Anfang 2001 kopiert.

Bedingungen für die Prostitution

Anders als bei uns können in den Niederlanden die Gemeinden direkt eingreifen und die Bedingungen für die Prostitution diktieren. Sie haben auch die Möglichkeit, einzelne Auflagen für Bordell und ähnliche Betriebe festzulegen. Die Gemeinde kann sogar in Einzelfällen die Ausübung der Prostitution untersagen. Zuhälter sind dafür verantwortlich, dass die Frauen Safer-Sex haben und über mögliche Krankheiten vollständig aufgeklärt werden.

Niederlande – Nicht jeder will die Prostitution

Ähnlich wie bei uns wird auch in den Niederlanden die Prostitution scharf kritisiert und immer wieder aufs Neue diskutiert. Über eine neue Reformation wird offen nachgedacht. Schweden gilt dabei als Vorbild. Freier könnten sich künftig strafbar machen, wenn Sie eine Dame aus der Prostitution aufsuchen. Viele Politiker suchen den radikalen Weg. Prostituierte sollen aber nicht bestraft werden. Die Legalisierung hat nicht das gewünschte Bild gebracht, was zuvor von der Politik erhofft wurde. Viel mehr könnte man aber auch sagen, dass die Prostitution dort –genauso wie in Deutschland- zu einem Spielball der Politik geworden ist. Hardliner versuchen damit ihre Karriere zu puschen. Eine mögliche Verschärfung der Gesetze bringt Wählerstimmen.

Prostitution geht in den Escort

In den letzten Jahren zeigte sich aber auch in den Niederlanden und in vielen anderen EU-Staaten eine Verlagerung der Prostitution. Zumeist direkt in den Escort. Es gibt unterschiedliche Ansätze für die Niederlande. Klar ist, verschärfte Reformen werden kommen. Geplant ist eine Erhöhung des Mindestalters auf 21 Jahre. Damen sollen sich direkt in ein Register einschreiben müssen. Eine Lizenz für Bordellbetriebe, Escort Agenturen und Internetseiten könnte Pflicht werden. Noch steht der Gesetzentwurf aber auf der Kante. In den ersten Novellen wurde er abgelehnt. Vor allem wegen der Registrierungspflicht. In Amsterdam will man indes eigene Wege gehen. So soll in der Hauptstadt das Mindestalter in der Prostitution möglichst schnell auf 21 Jahren erhöht werden. Sprachtests sollen ebenfalls eingeführt werden. Wer aus dem Ausland kommt, soll in der amtlichen Sprache auch stöhnen können, geht es nach den Plänen der Amsterdamer. Die Niederlande zeigt sich im Bereich Prostitution momentan zerstritten und ohne einheitlichen Weg.

Erst im letzten Jahr wurden die Pläne bekannt, dass im Amsterdam der Rotlichtviertel (auf)geräumt werden soll. Statt Bordelle und Fenster, sollen Cafés und schicke Geschäfte entstehen. 40 Prozent der jetzigen Prostitution soll in Amsterdam verschwinden. Gleiche Pläne gibt es überall für die Niederlande. Von ehemals 500 Fenstern wurden 100 bereits endgültig geschlossen. Die Stadt hat viele Gebäude direkt aufgekauft. Die Frauen werden damit in unkontrollierbare Clubs gedrängt.